„Mir ist laaaaaangweilig!“
Wetter mies, Hüttenkoller, kein Spiel zur Hand, erst recht kein Spielkamerad? Halb so wild, ihr könnt auch ohne diese Zutaten eine richtig lustige und wilde Zeit haben – beispielsweise mit diesen vier Spielvorschlägen.
„Schatzsuche im Kinderzimmer“
Spiel für ein Kind allein
Ort: drinnen
Alter: ab 4 Jahren
Beschreibung:
Ein Erwachsener oder älteres Geschwisterkind versteckt kleine „Schätze“ (z. B. Spielzeug, Süßigkeiten, Münzen) im Zimmer. Das Kind bekommt eine einfache Schatzkarte oder Hinweise („Der Schatz liegt, wo du jeden Abend träumst“ → Bett). Bei älteren Kindern können die Hinweise als Rätsel oder Reime gestaltet werden. Ziel ist, alle versteckten Gegenstände zu finden.
Fördert: Konzentration, logisches Denken und Selbstständigkeit.
„Regentropfen-Jagd“
Spiel für draußen bei Regen
Ort: draußen (mit Regenkleidung!)
Alter: ab 5 Jahren
Beschreibung:
Die Kinder ziehen Gummistiefel und Regenjacken an und bekommen Aufgaben rund um den Regen: Wer findet den größten Pfützen-Sprung? Wessen Regenschirm fängt die meisten Tropfen in einer Minute auf? Wer hört, von wo das Wasser am lautesten plätschert? Man kann auch mit Kreide kleine „Regenbahnen“ malen, durch die das Wasser fließt, und beobachten, welcher Weg am schnellsten gefüllt wird.
Fördert: Naturbeobachtung, Bewegung, Spaß an Wetter und Umwelt.
„Wächter der Burg“
Spiel für draußen (trockenes Wetter)
Ort: Garten, Hof oder Park
Alter: ab 6 Jahre
Beschreibung:
Ein Spieler ist der „Wächter“, die anderen sind „Eindringlinge“. In der Mitte steht eine „Burg“ (z. B. Ball, Eimer oder Baum). Die Eindringlinge müssen versuchen, die Burg zu berühren, ohne vom Wächter abgeschlagen zu werden. Wer getroffen wird, ist der neue Wächter. Varianten: mit mehreren Wächtern, Zeitlimit oder Hindernissen.
Fördert: Reaktionsvermögen, Ausdauer, Teamgeist.
„Löffelrennen mit Hindernissen“
Spiel für drinnen
Ort: Wohnzimmer oder Flur
Alter: ab 4 Jahren
Beschreibung:
Jedes Kind balanciert einen kleinen Ball, Würfel oder Wattebausch auf einem Löffel und läuft eine vorher festgelegte Strecke ab – über Kissen, unter Stühlen durch oder Slalom um Bücher herum. Wer zuerst das Ziel erreicht, ohne den Gegenstand zu verlieren, gewinnt.
Fördert: Gleichgewicht, Konzentration, motorische Kontrolle – und sorgt garantiert für viel Gelächter.
Text: Katharina Wasmeier