Familienferienstätten

Urlaub, der gut tut
Guenstiger Familienurlaub

Die Sommerferien sind in Sichtweite und viele Familien stellt sich da die Frage: Wo können wir gemeinsam entspannen, ohne dass es teuer wird? Eine Antwort lautet: in Familienferienstätten. Diese besonderen Urlaubsorte verbinden Erholung mit Gemeinschaft, Förderung und fairen Preisen

Für wen ist das gedacht?

Familienferienstätten richten sich an alle Familienformen – ob mit kleinem oder größerem Einkommen, alleinerziehend, Patchwork oder Regenbogenfamilie. Auch Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen oder mit behinderten Kindern sind willkommen. Viele Einrichtungen sind barrierefrei und pädagogisch geschult – das unterscheidet sie von klassischen Hotels oder Ferienwohnungen. Ziel ist, dass alle Familien teilhaben können – unabhängig vom Geldbeutel.

Wer kann da hin?

Grundsätzlich: jede Familie. Die Häuser stehen allen offen. Für bestimmte Zuschüsse (z. B. für Haushalte mit geringem Einkommen, Alleinerziehende oder Familien mit mehreren Kindern) kann ein Antrag gestellt werden – etwa über das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) oder Sozialverbände.

Wie kommt man da hin?

Viele Ferienstätten liegen im bayerischen Raum und sind gut mit dem Auto oder ÖPNV erreichbar – z. B. in der Fränkischen Schweiz, im Steigerwald, am Brombachsee oder im Oberpfälzer Wald. Einige Häuser holen Familien sogar vom Bahnhof ab oder organisieren Sammeltransporte. Das macht auch eine Anreise ohne eigenes Auto möglich. Tipp: Wer gezielt nach einer gut erreichbaren Einrichtung sucht, nutzt die interaktive Karte der BAG: bag-familienerholung.de/familienferienstaetten/karte

Was soll das? Worum geht es?

Familienferienstätten sind mehr als günstige Urlaubsorte. Sie sollen Erholung, Bildung und Gemeinschaft miteinander verbinden. Die Idee dahinter: Familien sollen Kraft schöpfen – und Kinder wie Eltern etwas mitnehmen, was über den Urlaub hinauswirkt. Dazu gehören:

  • Vollpension (alle Mahlzeiten inklusive)
  • pädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche Betreuung, z. B. in Spielgruppen
  • Freizeit- und Naturerlebnisse
  • oft auch Elternkurse, Beratung oder Austausch

Was ist der Vorteil?

Günstig: Die Preise sind familiengerecht, oft inkl. Verpflegung.
Unterstützt: Wer wenig verdient, kann Förderung beantragen – z. B. über das ZBFS Bayern.
Entlastend: Kinderbetreuung, Gruppenangebote und Naturerlebnisse helfen Eltern, zur Ruhe zu kommen.
Inklusiv: Viele Häuser sind barrierefrei und achten auf vielfältige Bedürfnisse.
Verlässlich: Anbieter wie Caritas, AWO, Kolping oder Familienbildungsstätten sorgen für Qualität.
Regional: Die nächste Ferienstätte liegt oft näher, als man denkt – etwa in der Fränkischen Schweiz oder im Nürnberger Umland.

Extra-Tipp: frühzeitig vormerken!
Gerade beliebte Termine in Sommerferien sind frühzeitig ausgebucht. Die meisten Einrichtungen vergeben Plätze ein Jahr im Voraus – wer in den Sommerferien verreisen möchte, sollte sich ab Herbst im Jahr davor umsehen und ggf. Förderanträge vorbereiten.

Alle Infos unte bag-familienerholung.de

Text: Claudia Wunder

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